Aktionsbündnis Stolpersteine für Riegelsberg will an die nächste Gruppe der Opfer der Nazi-Diktatur in Riegelsberg erinnern.

Liebe Mitstreiter,

am 20. April haben wir unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die ersten Stolpersteine für NS-Opfer in Riegelsberg verlegt.

Unser Aktionsbündnis hat damit einen ersten Meilenstein in der Aufarbeitung unserer dunklen Vergangenheit bewältigt. Doch viele weitere Meilensteine liegen vor uns. Wir denken hierbei unter anderem an politisch Verfolgte und an Euthanasie-Opfer. Gerne würden wir auch im kommenden Jahr weitere Stolpersteine in Riegelsberg verlegen. Hierfür brauchen wir Ihre Mithilfe.

Von Seiten der SPD Riegelsberg haben wir sieben Namen von Sozialdemokraten erhalten, die nach der Saarabstimmung 1935 ihre Heimat verlassen mussten, da sie sich gegen einen Anschluss an Hitler-Deutschland ausgesprochen hatten:

Peter Steimer, Güchenbach,
Peter Weber, Buchschachen,
Peter Meiser, Buchschachen,
Peter Bernarding, Buchschachen,
Johann Conrad, Buchschachen,
Mathias Meyer, Hilschbach,
Albert Kraus, Hilschbach

Auch drei KPD-Mitglieder sollen verfolgt worden sein.

Wer möchte uns bei der Recherchearbeit zu diesen Personen unterstützen? Wer kennt weitere Opfer?

Sowie wir zu einer oder mehreren Personen Näheres wissen, können wir bei Günter Demnig die Verlegung weiterer Stolpersteine beantragen.

Bitte geben Sie uns Bescheid, ob wir weiterhin auf Ihre Unterstützung hoffen können, und ob Sie sich an der Recherche-Arbeit beteiligen wollen.

Hinweise zu weiteren NS-Opfer aus Riegelsberg bitte an: jungfleisch-junge@t-online.de