Die jüdischen Familien aus Riegelsberg

Die Journalistin und Organisationsleiterin des Aktionsbündnisses „Stolpersteine für Riegelsberg“ Monika Jungfleisch betrieb seit 2013 umfangreiche Recherchen, um dem Leben jüdischer Bürger in Riegelsberg zur Zeit des Dritten Reiches auf die Spur zu kommen.

Dank der Erinnerungen vieler Zeitzeugen konnten insgesamt fünf jüdische Familien ausfindig gemacht werden, die nach Hitlers Machtergreifung erheblichen Repressalien ausgesetzt waren. Sie zogen entweder aus Riegelsberg weg, flohen nach Luxemburg und von dort bis in die USA oder flüchteten nach Frankreich, von wo aus sieben Frauen, Männer und Kinder in den letzten Kriegstagen in Konzentrationslager deportiert und ermordet wurden.

Neben diesen vertriebenen und ermordeten jüdischen Mitbürgern förderten die Recherchen auch ein Beispiel großer Solidarität und Zivilcourage Riegelsberger Bürger zutage. Denn eine jüdische Familie wurde versteckt und überlebte den Holocaust: Die Jüdin Adele Gross, geb. Samuel, und ihre beiden Söhne Erich und Paul konnten dank ihres Ehemanns bzw. Vaters Gottfried Gross und vieler Nachbarn vor den Nazi-Schergen versteckt und vor einer Deportation geschützt werden.
Auch an diese gerettete Familie will das Aktionsbündnis „Stolpersteine für Riegelsberg“ mit der Verlegung der Stolpersteine erinnern.

Auf den folgenden Seiten finden Sie die von Monika Jungfleisch verfassten Aufsätze über die jüdischen Familien aus Riegelsberg.

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