Familie Salmon

Das Schicksal der Familie Salmon

Die Ursprünge der Familie Samuel sowie der Familie Salmon liegen in Brotdorf. Insgesamt hatte die Familie von Abraham und Sarah Samuel einen Sohn und zehn Töchter. Drei davon, Leonie (geb. 1886), Adele (geb. 1898) und Amanda (geb. 1900), kamen nach Riegelsberg und eröffneten 1921 in der Kirchstraße 20 ein Geschäft für Kurz-, Weiß- und Wollwaren, Herrenartikel und Arbeitsbekleidung.

Amanda und Ilse Salmon 1926Amanda und Ilse Salmon 1926

Amanda Samuel heiratete einen jüdischen Mann namens Robert Salmon, mit dem sie zwei Kinder bekam: Ilse (geboren 1926 in Güchenbach) und Rosi (geboren 1933 in Püttlingen).

Ilse und Rosi Salmon 1936Rosi und Ilse Salmon 1936

Rosi und Ilse Salmon 1942 in Frankreich

Rosi und Ilse Salmon 1942 in Frankreich

Die Familie flüchtete zusammen mit der Familie ihrer Schwester Leonie Albert nach Frankreich, wo sie lange Jahre unbehelligt leben konnten. Kurz vor Kriegsende kamen beide Familien ins Internierungslager Drancy bei Paris, von wo aus sie mit Convoi 67 nach Auschwitz deportiert und 1944 ermordet wurden. Insgesamt wurden 15 Mitglieder der Familie Samuel ermordet.

Gedenkbucheinträge aus Yad Vashem für Amanda und Robert Salmon

Verfasst von Monika Jungfleisch (Journalistin)

 

 Zum Fotoalbum der Familie Salmon geht es hier entlang.

Hier erfahren Sie mehr über Rosi Salmon und die Entscheidung, auch zu ihrem Gedenken einen Stolperstein in Riegelsberg verlegen zu lassen.

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